Family-Influencing hat sich zu einem lukrativen Geschäftsmodell entwickelt, bei dem Influencer*innen ihr Familienleben auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube inszenieren.
Eine umfangreiche Studie des Leibniz-Instituts für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut zeigt nun erstmals: Inhalte mit Kindern erzielen besonders hohe Reichweiten und Interaktionen – insbesondere, wenn sehr junge Kinder zu sehen sind.
Für die Untersuchung wurden rund 10.000 Einzelpostings von 359 verschiedenen deutschsprachigen Profilen auf Instagram, YouTube und TikTok mit insgesamt über 109 Millionen Follower*innen untersucht. Dabei zeigt sich: Ein Drittel der deutschen Influencer*innen zeigen Kinder klar erkennbar in ihren Posts.
Auftraggebende der Untersuchung sind die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), die Bremische Landesmedienanstalt (brema), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) und die Landesanstalt für Medien NRW (LFM NRW).
STUDIE
Den vollständigen Studienbericht „Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen“ finden Sie hier.
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Auf Grundlage der Studie haben die beteiligten Landesmedienanstalten Handlungsempfehlungen entwickelt. Diese richten sich sowohl an Influencer*innen als auch an die Werbewirtschaft.