Was die klassischen Medien von Start-Ups lernen können

27. September 2017, 17:00 - 20:00 Uhr, Hafven Hannover

Start-ups und Neueinsteiger verändern den klassischen Medienmarkt nachhaltig. Das haben nicht erst Netflix, YouTube oder Amazon unter Beweis gestellt. Laut einer Studie des Global Centers for Digital Business Transformation aus dem Jahr 2015 erwarten Medienmanager – mehr als Führungskräfte aller anderen Branchen – das disruptive Innovationen und Branchenumbrüche in den Medien zuvorderst von Neugründungen initiiert werden. Zahlreiche Trends, die heute von etablierten Medienunternehmen erkannt werden, zählen für Start-ups bereits zum Arbeitsalltag. So die Distribution von Inhalten über mehrere Kanäle (Multiplattformstrategie, ‚Content-Netzwerke‘) oder die Kooperation mit mehr und heterogeneren Partnern, darunter auch den eigenen Nutzern. Was können etablierte Medienhäuser von jungen Unternehmensgründungen lernen? Wie können Wissen und Erfahrungen ausgetauscht werden? Wie profitieren - andersherum - auch Neugründungen von den etablierten Häusern? Diesen Fragen hat sich das Niedersächsische Mediengespräch am 27. September 2017 gestellt.

Programm

 

17:00 Uhr       Begrüßung:                       
                       Andreas Fischer,
Direktor der NLM

17:10 Uhr  
     Wissenschaftlicher Impuls: Was Start-ups anders machen
                        Dr. Christopher  Buschow, IJK/Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

17:30 Uhr        Podiumsdiskussion
                        Eva Messerschmidt, Ressortleiterin Sales & Digital Productions, n-tv
                        Nils Seger, Co-Founder/Senior Partner, RCKT. Rocket Communications
                        Dr. Alfons Schräder, Heise Medien
                        Ella TheBee, YouTuberin

Moderation:     Julia Eikmann, freie Hörfunkjournalistin

 

19:00 Uhr        Get together