Antenne

Seit Mai 2004 wird in den Regionen Hannover/Braunschweig und Bremen/ Unterweser das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) ausgestrahlt. Damit hat DVB-T das analoge Fernsehen über Antenne abgelöst. Zunächst wurden 15 Programme (7 öffentlich-rechtliche und 8 private Angebote) sowie ein Mediendienst verbreitet; heute sind insgesamt 23 Fernsehprogramme empfangbar. Inzwischen ist der Flächenausbau von DVB-T durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abgeschlossen; die analoge Fernsehverbreitung wurde 2008 eingestellt. Seitens der privaten Fernsehprogrammanbieter wurde dieser Ausbau aus Kostengründen nicht mitgetragen. Dies bedeutet, dass ausschließlich in den Ballungsgebieten Hannover/Braunschweig, im Umland von Bremen und Bremerhaven sowie im Bereich Unterweser und im Umland von Hamburg 23 private und öffentlich-rechtliche Programme zu empfangen sind, in allen anderen Bereichen Niedersachsens nur öffentlich-rechtliche Programme.

 

Um das Potenzial des terrestrischen Antennenfernsehens auch zukünftig nutzen zu könnnen, führt die Niedersächsische Landesmedienanstalt mit öffentlich-rechtlichen und privaten Programmveranstaltern, der Media Broadcast und der Technischen Universität Braunschweig seit Sommer 2009 einen Modellversuch DVB-T2 durch. Ziel ist es, DVB-T zu optimieren und weiterzuentwickeln.

 

Zum Empfang des digitalen Antennenfernsehens ist eine Set-Top-Box (DVB-T Empfänger) erforderlich. Der notwenige Antennenaufwand zum Empfang von DVB-T Programmen ist sehr unterschiedlich: Im Nahbereich der Sendestationen ist eine Zimmerantenne ausreichend, bei weiter von den Sendestationen entfernt liegenden Empfangsorten wird eine Außenantenne notwendig. Vorhandene, technisch einwandfreie, Hochantennenanlagen können im Allgemeinen mit geringen Modifikationen (Neuausrichtung der Antenne, Änderung der Polarisation) weiter verwendet werden.

 

Weitere Informationen zu DVB-T (z. B. Versorgungsbereiche, Antennenaufwand, Kanäle) erhalten Sie über die Links in der rechten Spalte: