Übertragungswege

Am 19. Dezember 1924 wurde in Hannover die erste Hörfunksendung Deutschlands auf Mittelwelle ausgestrahlt. Detektorenempfänger ermöglichten einigen wenigen Rundfunkteilnehmern dabei zu sein.

Am 1. März 1949 begann der Nordwestdeutsche Rundfunk mit einem 250 W-Sender in einem neuen Frequenzbereich Programme zu übertragen: Der UKW-Rundfunk war etabliert. Mit der Einführung des privaten Rundfunks in Niedersachsen ab 1985 wurden weitere Frequenzen für die Übertragung landesweiter Hörfunkprogramme vergeben. Mittlerweile ist die Kapazität des UKW-Bandes nahezu ausgeschöpft.

Im Bereich der Mittel- und Langwelle verbesserten sich die Sendeleistungen zwar im Laufe der Zeit; auch die Rundfunkgeräte wurden technisch ausgereifter. Ein eingeengter Hörfrequenzbereich und atmosphärische Störungen sind jedoch nach wie vor Kennzeichen der Lang- und Mittelwelle.

Durch die Digitalisierung der Übertragungswege befindet sich der Hörfunk heute in einem starken Umbruch.